NOZ Medienhaus in Lingen: Neubau auf der Zielgeraden

Hochschule ist Ankermieter – Medien und Lehre als starke Partner

Viel Platz für Arbeit, Lehre und Leben: Der Neubau des NOZ Medienhauses in Lingen bereichert nicht nur NOZ/mh:n MEDIEN, sondern auch die Stadt Lingen künftig um eine attraktive, höchstflexible und moderne Immobilie – Mehrfachnutzung inklusive. In dem Neubau an der Bernd-Rosemeyer-Straße entstehen neben einer großzügigen Bürofläche für rund 50 Kolleg:innen der Mediengruppe, auch Flächen für die Hochschule Osnabrück, Wohnungen, Gewerbeflächen, ein Veranstaltungsraum sowie Gastronomie.

Besonders erfreulich: Die Hochschule Osnabrück am Standort Lingen konnte als Ankermieter für das viergeschossige Objekt gewonnen werden. Zwei große Hörsäle im Erdgeschoss und Büroflächen im zweiten Obergeschoss stehen für die Hochschule bereit. Nicht nur mit Blick auf die Suche nach Fachkräften ist diese Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft ein Volltreffer. Das findet auch Jens Wegmann, Geschäftsführer von NOZ/mh:n MEDIEN: „Wir freuen uns außerordentlich, mit der Hochschule Osnabrück einen hochkarätigen Ankermieter gefunden zu haben. Im partnerschaftlichen Schulterschluss ist hier Raum für Synergien, Zusammenarbeit und Innovation“.

Lingen als Hochschul- und Medienstandort
Auch Prof. Dr. Ingmar Ickerott, Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen freut sich über die heutige offizielle Vertragsunterzeichnung: „Es ist schön, dass die Hochschule Osnabrück zukünftig einen Platz im neuen Medienhaus Lingen in unmittelbarer Nähe zum Campus Lingen haben wird. So haben wir flexiblere Büromöglichkeiten, die wir vor allem für die wissenschaftlichen Mitarbeitenden in unseren sehr erfolgreichen drittelmittelfinanzierten Forschungsprojekten benötigen. Zudem planen wir zusätzliche Seminarräume für die Lehre.“

Über den gelungenen Mix zeigt sich auch Landrat Marc-André Burgdorf begeistert: „Die Kombination von Medien und wissenschaftlicher Lehre an einem Standort ist vielversprechend, beides befruchtet sich gegenseitig. Für den Landkreis Emsland sind gut ausgebildete Nachwuchskräfte genauso wichtig wie eine starke und unabhängige Zeitung. Da hier beides zusammenkommt, kann nur Gutes entstehen“. Oberbürgermeister Dieter Krone ergänzt: „Es ist ein Gewinn für alle Beteiligten, dass die Mediengruppe und die Hochschule bald unter einem Dach zusammenwirken. NOZ/mh:n MEDIEN gewinnt einen starken Ankermieter und Partner an ihrer Seite“.Zudem würden die Studierenden und Lehrenden zur Belebung des gesamten Quartiers beitragen. Der Hochschulstandort Lingen gewinne neue attraktive räumliche Möglichkeiten in Sichtweite

des Campus. Zudem werde die räumliche Nähe sicherlich in einer engen Zusammenarbeit der Partner münden. „Als Stadt Lingen freuen wir uns über die Stärkung des Hochschul- und Medienstandorts und die Aufwertung des gesamten Quartiers“, so Krone abschließend.

Gewerbe und Veranstaltungsraum
Die unmittelbare Nähe zum Bahnhof, die direkte Anbindung an die Innenstadt und die Hochschule mit tausenden Studierenden ist auch für die Gewerbeflächen im Erdgeschoss ein idealer Standort. Mit potentiellen Mietern laufen derzeit Gespräche. Der öffentlich buchbare Veranstaltungsraum ist mit seinen 125 Quadratmetern ebenfalls eine attraktive Ergänzung für den Standort: Ob Tagungen, Workshops oder private Events – der Raum ist multifunktional einsetzbar und von der Lage her sehr gut erreichbar.

Einzug im Frühjahr 2021
Große Vorfreude herrscht schon jetzt bei den rund 50 Mitarbeitenden von NOZ/mh:n MEDIEN: Im Frühjahr, so der Plan, kann der neue Arbeitsplatz bezogen werden. Dann arbeiten alle Lingener Kolleg:innen unter einem Dach: Die Redaktion, der MSO Medien Service Lingen, der Medienvertrieb Emsland und die PR-Agentur Medienhaus Emsland. Die räumliche Zusammenführung der Bereiche bietet die besten Bedingungen für die Zusammenarbeit sowie Vernetzung und die Stadt Lingen ist um einen attraktiven und innovativen Standort reicher – Strahlkraft in die Region inklusive.

 

Gruppenfoto/Credit: Wilfried Roggendorf
Objektskizze/Credit: EDEN Architekten GmbH