Nicolas Fromm ist Deutschlands Medienmanager des Jahres

Das Branchenmagazin „kress pro“ hat in seiner Jahresschluss-Ausgabe Nicolas Fromm als „Medienmanager des Jahres“ auf die Titelseite gesetzt. „Der Digitalchef der NOZ Medien und mh:n Medien hatte großen Anteil daran, dass sein Unternehmen beim Zukunftsthema Digitalvertrieb unter den Regionalverlagen führend ist“, erklärt „kress pro“-Chefredakteur Markus Wiegand die Wahl Fromms. Das Medienhaus, das unter anderem die „Neue Osnabrücker Zeitung“ und das „Flensburger Tageblatt“ herausgibt, zählt inzwischen rund 150.000 Digitalabonnenten. Zudem entfaltet die Digitalsparte unter Fromms Leitung auch strategisch viele Aktivitäten, die dem Unternehmen Zukunft geben. So betreibt die Gruppe in Hamburg ein Digitallab, um Innovationen zu ermöglichen und Know-how weiterzugeben.

Im Mediengeschäft wird fast immer nur auf die nationalen Marken geblickt und viel zu wenig auf die regionalen Titel. Dabei müsste es umgekehrt sein, erklärt Markus Wiegand im Editorial der aktuellen Ausgabe von „kress pro“: „Über das Wohl und Wehe des Journalismus in diesem Land entscheidet vor allem die Frage, wie gut die Regionalverlage die Umstellung auf digitale Abomodelle schaffen. Denn ihre Reichweiten und Auflagen sind viel höher als die der nationalen Titel.“ Als Sohn einer der beiden Eignerfamilien verkörpert Fromm zudem einen Generationswechsel. „Und die, die jetzt nachrücken, müssen das mit der Digitalisierung wuppen. Im Fall von Fromm ist der Start dazu gelungen und er und sein Team geben damit der Branche insgesamt ein Stück Zukunft“, erklärt Wiegand.

„kress pro“ zeichnet zum 5. Mal die besten Führungskräfte der Medienbranche aus. Erstmals ehrte das Branchenmagazin in 14 Kategorien insgesamt 101 Persönlichkeiten, die in diesem Jahr außergewöhnliche Arbeit geleistet haben.

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