Kollegen bei NOZ MEDIEN: Jan Wohlfahrt

Leiter IT-User- und Clientmanagement

Meine Faszination für Computer habe ich bereits im Alter von 5 Jahren entdeckt. Diese Leidenschaft konnte ich zum Beruf machen. Jetzt kümmere ich mich mit meinen Kollegen darum, dass die IT für knapp 3.000 Mitarbeiter bei NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN reibungslos funktioniert.

NOZ MEDIEN – das ist weit mehr als die Neue Osnabrücker Zeitung. Als eines der größten Medienunternehmen Norddeutschlands entwickeln wir unser Portfolio stetig weiter. Dahinter stecken über 1.000 Kolleginnen und Kollegen, die das Wachstum aktiv mitgestalten und prägen.

Jan Wohlfahrt ist einer von ihnen und als Leiter für den Bereich IT-User- und Clientmanagement gemeinsam mit seinen Kollegen dafür verantwortlich, dass an den Arbeitsplätzen alles reibungslos funktioniert. Wie er dazu gekommen ist und welche Herausforderungen das mit sich bringt, hat er uns in einem kurzen Interview verraten.

 

Seit wann bist du Teil von NOZ MEDIEN?

Seit August 2010.

 

Für was bist du bei NOZ MEDIEN verantwortlich?

Im Bereich IT-User- und Clientmanagement kümmern die Kollegen und ich uns, kurz gesagt, um alles, was den Nutzer direkt betrifft bzw. womit er direkt interagiert. Ganz klassisch also z.B. um Mailsystem, Telefon und die restliche EDV am Arbeitsplatz der Kolleginnen und Kollegen. Eine Aufgabe dieser Abteilung bildet die Besetzung des Helpdesks, der als direkte Schnittstelle zu den Kollegen dient. Läuft etwas nicht einwandfrei, erfolgt der erste Kontakt immer hierüber. Dadurch haben wir viel Kontakt zu den Kollegen aus sämtlichen Bereichen des Hauses.

 

Warum ist dieser Bereich interessant für dich?

Ich wusste tatsächlich schon im Alter von 5 Jahren, dass ich Informatiker werden möchte. Mich haben Computer immer schon fasziniert. Bereits als 4-Jähriger hatte das Malprogram auf dem ersten PC meines Vaters große Begeisterung und Interesse in mir ausgelöst, so dass ich schon damals gefragt habe: „Papa, wie heißt das, wenn man als Beruf etwas mit Computern machen möchte?“ 😉

Wie sieht dein bisheriger Werdegang aus?

Nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, bin ich für etwa 2 Jahre in den ehemaligen Bereich Systemadministration eingestiegen. Als Stabstelle der Abteilungsleitung war ich dann fachlich mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung des Helpdesks betraut. Durch dieses Projekt habe ich dann nach und nach mehr Führungsaufgaben übernommen, bis ich die Teamleitung für den Bereich IT-User- und Clientmanagement wurde.

 

Dieser Bereich hat also im Zeitverlauf einen Wandel durchlebt. Wie siehst du die Entwicklung hin zu dem Bereich IT-User- und Clientmanagement?

Das sehe ich als Weiterentwicklung. Systemadministration als Bereich der EDV, wie unsere Abteilung früher hieß, klang schon allein etwas altbackener. Wir sind moderner geworden im Zuge der Integration mit den Kolleginnen und Kollegen von mh:n MEDIEN. Die einzelnen Tätigkeitsbereiche innerhalb der IT mussten klar abgetrennt werden, um zu Verantwortung und Kompetenzen der unterschiedlichen Teams zu definieren. Unser Team war schon immer nah am Nutzer. Das fasst der neue Titel der Abteilung doch gut zusammen.

 

Seit 2016 gehört auch mh:n MEDIEN zur Unternehmensgruppe. Was hat sich durch die Zusammenarbeit und Integration mit den Kollegen verändert?

Kurz gesagt: Wir haben mehr Struktur bekommen. Dadurch, dass wir und das ganze Haus sich enorm vergrößert haben, ist ein Arbeiten auf Zuruf nicht mehr möglich. Die Kollegen von mh:n MEDIEN aus Flensburg waren wegen der  räumlichen Distanz zwischen den zahlreichen Standorten, die zu mh:n MEDIEN gehören, hinsichtlich der Planung und Organisation innerhalb der Abteilung uns um einiges voraus. So haben wir uns durch die enge Zusammenarbeit strukturell verbessert und planen unsere Aufträge nun geregelter.

Was macht den Job bei der NOZ für dich aus?

Der Job ist einfach wahnsinnig abwechslungsreich. Wie man so schön sagt: Wir wissen niemals, was als Nächstes kommt. Und ich berate, helfe und erkläre für mein Leben gern.

 

Das klingt ja so, als ob ihr teils unter hohem Druck arbeiten müsst?

Ja, das lässt sich schon so sagen. Es gibt durchaus Situationen, die unvorhersehbar sind und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen betreffen. Diese Fälle sind dann sehr anstrengend und herausfordernd für uns als Team, wie z.B. wenn Leitungen ausfallen.

 

Kann man sich auf solche Situationen überhaupt vorbereiten?

Für solche Situationen haben wir natürlich Notfallpläne, aber jede Situation ist anders und daher ist das Ganze nur begrenzt planbar. Wir führen tatsächlich auch Übungen für den Ernstfall aus und simulieren gezielt einen solchen Ausfall. So überprüfen wir, wie lange es beispielsweise dauert, ein System wieder hochzufahren. Außerdem haben wir eine spezielle Notfallorganisation. Ein sogenannter Service-Manager und ich übernehmen die Kommunikation mit den Dienstleistern und den betroffenen Kollegen im Haus. So versuchen wir, den Kollegen, die unter Hochdruck an der Lösung arbeiten den Rücken frei zu halten.

 

Was ist dein wichtigstes Arbeitsutensil?

Mein Notizblock, weil ich sonst alles vergesse.

Was kannst du nur mit Humor ertragen?

Insbesondere bei aufgebrachten Anwendern, muss ich sagen: Schmunzeln hilft in solchen Situationen. Sonst lässt man sich direkt runterziehen.

 

Was zeichnet Osnabrück als Unternehmensstandort für dich aus?

Aufgewachsen bin ich in Melle. Osnabrück ist für mich eine Stadt mit Dorf-Charme – nicht zu klein, nicht zu groß. Beim Schlendern durch die Stadt erkennt man den einen oder anderen. Und dennoch gibt es ein großes und vielseitiges Freizeitangebot.

 

Und wie verbringst du deine Freizeit gerne?

Früher habe ich auf der Freilichtbühne Theater gespielt. Im Urlaub in Kroatien habe ich aber nun das Tauchen für mich entdeckt. Das ist für mich ein cooler Sport, um sich zu entspannen und mal vom Alltag abzuschalten.

 

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