Kaufmann für Marketingkommunikation

Fast ein Jahr vor meinen Abiturprüfungen habe ich angefangen, mir Gedanken über meine berufliche Zukunft zu machen. Mein Glück: Ich hatte schon die ganze Zeit einen Plan im Kopf, den ich durchziehen wollte. Erst wollte ich eine Berufsausbildung machen und danach ein erweiterndes Studium anhängen. Die Frage war nur immer – in welchen Bereich soll es gehen?

Meine Voraussetzungen an den zukünftigen Job waren einfach und schlicht: Ich wollte meiner Kreativität freien Lauf lassen können und zusammen im Team die verschiedensten Ideen kreieren und umsetzen. Geprägt durch meine Eltern interessierte ich mich für den Bereich Marketing, es fehlte nur noch das passende Unternehmen.

Ich muss ehrlich sein: Um schulfrei zu bekommen, ein paar coole Goodies abzugreifen und ohne große Erwartungen habe ich die Jobmesse „Abi Zukunft“ besucht. Als ich gerade ein paar bunte Klebesticker am Stand der NOZ MEDIEN mitnehmen wollte, sprach mich eine junge Frau am Stand an und fragte, ob sie mir helfen könne. Spoiler an dieser Stelle: Die junge Frau war Anna – meine jetzige Arbeitskollegin. Ich war ganz perplex, weil ich ja eigentlich nur die Sticker für meine Goodiesammlung wollte, aber zum Glück habe ich mich auf ein Gespräch eingelassen.

Anna hat über den Ausbildungsberuf gesprochen und von ihrem – inzwischen unserem – Arbeitgeber basecom erzählt. Und was soll ich sagen? Mein baldiges Vorstellungsgespräch sowie das Probearbeiten haben mir einen tieferen Einblick gegeben. Heute – gut ein Jahr nach Beginn meiner Ausbildung – kann ich voller Überzeugung sagen, dass basecom ein ganz besonderes Unternehmen ist. Jeden Tag aufs Neue ist es besonders, durch die Bürotür zu gehen und im Büro zu stehen, denn die zwei Aspekte, die ich am Anfang für meinen Job festgelegt habe, Teamarbeit und Kreativität, die finde ich bei basecom wieder.

Neben der Arbeit bei basecom besuche ich die Berufsbildenden Schulen am Pottgraben (gegenüber vom Alando). Die Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation verläuft in einem dualen System, sodass man im ersten Ausbildungsjahr zwei Tage in der Woche die Berufsschule besucht. Hier lernt man theoretische Inhalte, die die praktischen Erfahrungen stützen und ausbauen sollen. Im zweiten und dritten Jahr steht dann nur noch einmal die Woche Schule an und man kann mehr Zeit in den Betrieben verbringen.

Die Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation ist genau das, was ich mir im Vorfeld gewünscht habe. Die perfekte Verknüpfung aus Kreativität und Teamarbeit mit einem kleinen Teil an kaufmännischen Aufgaben, wodurch mir nach der Ausbildung „die Welt offen steht“.

Was sich hier anhört wie eine Geschichte aus dem Paulaner Garten ist wirklich passiert und deshalb gebe ich dir den Tipp: Bist du auf einer Jobmesse und du wirst angesprochen – lass dich auf das Gespräch ein, denn wie du siehst, können solche Gespräche dir weiterhelfen.